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Behind the scenes – Selbstständig als Personal Trainerin, Atemtherapeutin & Kursleiterin

Nathalie Meyer bewegt als Personal Trainerin, Atemtherapeutin und Kursleiterin am Pfäffikersee

Selbstständig zu arbeiten bedeutet, viele Rollen gleichzeitig zu übernehmen – und genau das macht den Beruf so vielseitig.


«Beruflich selbständig ist, wer keinem Direktionsrecht unterliegt, in keine fremde Arbeitsorganisation eingegliedert ist und seine Arbeitszeit frei bestimmen kann», so beschreibt Wikipedia die Selbstständigkeit.Oft wird auch gesagt: selbstständig heisst selber und ständig am Arbeiten.


Beides hat seine Berechtigung – und beides gehört im Alltag dazu.


Meine Selbstständigkeit bringt viel Gestaltungsspielraum, Nähe zu den Menschen und die Möglichkeit, die eigene Arbeit sehr individuell zu entwickeln. Gleichzeitig umfasst sie weit mehr als das reine Training oder die Begleitung von Klient:innen.


Der Weg in die Selbstständigkeit

Nachdem ich bereits während einer gewissen Zeit in einem kleinen Pensum als Groupfitnessleiterin und Personal Trainerin tätig war, habe ich mich 2016 vollständig selbstständig gemacht.


Seitdem hat sich mein Tätigkeitsfeld stetig erweitert – heute umfasst es Training, Atemarbeit, Kursleitung sowie organisatorische und administrative Aufgaben.


Mein Alltag hinter den Kulissen

Ein grosser Teil meiner Arbeit findet nicht im Trainingsraum statt, sondern davor, danach und dazwischen.


Zu meinem Aufgabenkatalog gehören unter anderem:

  • Termine organisieren sowie Korrespondenz mit Kund:innen und meinem Netzwerk führen

  • Trainings- und Kurspläne erstellen

  • Sitzungen und Trainings vor- und nachbereiten

  • Domizilbesuche durchführen

  • Geräte reinigen und Materialien bereitstellen

  • Trainings- und Therapieräume vorbereiten und in Ordnung halten

  • Wäsche aus Behandlungen waschen

  • Rechnungen sowie Krankenkassen-Rückforderungsbelege erstellen

  • Buchhaltung führen

  • Material bestellen und verwalten

  • Marketing und Kundengewinnung (Website, Newsletter, Social Media, Printmaterial)

  • Kurse und Trainings organisieren und ausschreiben

  • Weiterbildungen besuchen und Fachliteratur studieren

  • Unterlagen für Zertifizierungen und Verbandsanerkennungen zusammenstellen

  • Neue Angebote und Konzepte erstellen


Neben meiner praktischen Arbeit engagiere ich mich zudem im Vorstand des BGB Schweiz sowie als Chefredaktorin der Fachzeitschrift Atemzeit, wo ich fachliche Inhalte mitgestalte und weiterentwickle.


Kurz gesagt: Der Beruf vereint Bewegung, Therapie, Organisation und kontinuierliche Entwicklung.


Was von aussen oft nicht sichtbar ist

Viele sehen die Arbeit im Training oder in der Begleitung. Weniger sichtbar ist der Hintergrund: Planung, Struktur, Anpassung an unterschiedliche Menschen sowie laufende fachliche Weiterbildung.


Selbstständigkeit bedeutet auch, flexibel zwischen verschiedenen Aufgaben und Rollen zu wechseln – und genau diese Vielfalt prägt den Alltag.


Und warum es sich lohnt

Trotz der vielen unterschiedlichen Aufgaben ist es genau diese Mischung und Abwechslung, die den Beruf spannend macht.


Menschen in Bewegung zu bringen – körperlich, mental und im Alltag – ist eine direkte und sehr sinnstiftende Arbeit. Die Erfahrungen aus der Praxis fliessen laufend in die Weiterentwicklung der eigenen Tätigkeit ein.


Selbstständigkeit ist damit für mich weniger ein «ständig am Arbeiten», sondern vielmehr ein bewusstes Gestalten eines vielseitigen Berufsalltags.

 
 
 

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