Die Kunst der therapeutischen Gesprächsführung - neue Wege bei Blockaden finden


Therapeutische Gesprächführung - Nathalie Meyer bewegt
Vor ein paar Tagen durfte ich ein weiteres Weiterbildungsseminar am IKP mit dem Titel "Die Kunst der therapeutischen Gesprächsführung" besuchen. Wir vertieften unser therapeutisches und psychologisches Wissen mit viel Praxis und theoretischen Inhalten.

Ich finde es immer wieder spannend, zu entdecken, wie unsere Gedanken und Gefühle mit der Atmung wie auch mit dem Körper zusammenspielen und wie sich das eine im anderen widerspiegelt. In diesem Seminar ging es vor allem um Schlüsselwörter und Metaphern, die wir oft unbewusst benutzen, wenn wir über verschiedenste Probleme oder Dinge, die uns belasten und beschäftigen erzählen. Auch in unserer Sprache bzw. an unserer Wortwahl sehen oder eben hören wir, wie es uns derzeit geht.


Die innere Weisheit

Es klingt vielleicht etwas verwirrend, wenn man hört, dass jeder die Lösung auf seine Fragen in sich trägt. Denn jeder hat eine innere Weisheit. Jeder ist der beste Experte für sich selbst und nur eine Lösung aus dem eigenen Inneren wirkt nachhaltig. Man hört oft auch den Spruch: "Ratschläge sind auch Schläge." Als Therapeut ist es darum meine Aufgabe, Sie ins Gespräch mit sich selber zu bringen und Sie zu befähigen sich selbst besser zu spüren und wahrzunehmen.


Spannend an der Methodik der idiolektischen Gesprächsführung ist, dass man im Gespräch auf eine Bildebene übergeht und so neue Lösungswege über intuitive Bilder, die aus dem Unterbewusstsein hochkommen, finden kann. Verknüpft man das Gespräch mit der inneren Weisheit des Körpers findet man neue Lösungen auf Fragen, die man vielleicht schon lange mit sich trägt.

Wenn Sie ein bestimmtes Problem ständig und immer wieder im Kopf durchgehen, im berühmten Hamsterrad gefangen sind und kognitiv keine Lösung erreichen, kann im therapeutischen Setting die Eigensprache zur Lösungsfindung genutzt werden.


In der ganzheitlich integrierten Atemtherapie nutzen wir dabei alle Ebenen des "Sein". Das heisst wir binden den Körper, die Emotionen und Gedanken ein sowie äusserliche Faktoren, wie soziale Komponenten und das System, in dem Sie leben.

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